Hersbruck stärker in die fränkische Innovationslandschaft einbinden

Roland Weiniger, Präsident der Peter-Henlein-Gesellschaft, im Gespräch mit Hersbrucks Erstem Bürgermeister Robert Ilg im Hersbrucker Rathaus.
Wie lassen sich Erfindergeist und Innovation in Franken nicht nur auszeichnen, sondern dauerhaft sichtbar machen und miteinander vernetzen? Darüber sprach Roland Weiniger, Präsident der Peter-Henlein-Gesellschaft, mit Hersbrucks Erstem Bürgermeister Robert Ilg. Im Mittelpunkt standen der Peter-Henlein-Preis 2026 und die Frage, welche Rolle Hersbruck künftig innerhalb einer stärker vernetzten fränkischen Innovationslandschaft spielen kann.
Der Peter-Henlein-Preis für fränkischen Erfindergeist soll 2026 die ganze Breite fränkischer Innovation sichtbar machen – von etablierten Unternehmen und Entwicklungsabteilungen über Handwerk und Kreativwirtschaft bis zu Erfinderinnen und Erfindern mit frühen Ideen und ersten Prototypen.
Über diesen Ansatz und die weitere Entwicklung der Peter-Henlein-Gesellschaft tauschte sich deren Präsident Roland Weiniger mit Hersbrucks Erstem Bürgermeister Robert Ilg im Rathaus aus.
Hersbruck unterstützt die Suche nach Erfindergeist
Robert Ilg erklärte seine Bereitschaft, den Peter-Henlein-Preis in Hersbruck zu unterstützen. Dazu gehört insbesondere, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie weitere mögliche Bewerberinnen und Bewerber auf den Preis aufmerksam zu machen und den Wettbewerb über die Kommunikationsmöglichkeiten der Stadt bekannter zu machen.
Gerade diese Unterstützung vor Ort ist für die Peter-Henlein-Gesellschaft wichtig.
Viele interessante Ideen entstehen außerhalb der klassischen Start-up-Szene. Ein Handwerksbetrieb verbessert einen Arbeitsablauf. Ein mittelständisches Unternehmen entwickelt eine neue technische Lösung. In einer Entwicklungsabteilung entsteht ein neuer Ansatz. Eine Erfinderin oder ein Erfinder arbeitet an einem ersten Prototypen. Andere entwickeln gestalterische, digitale oder soziale Lösungen für konkrete Probleme.
Wer diese Menschen und Unternehmen erreichen will, muss dorthin gehen, wo Ideen entstehen und weiterentwickelt werden. Städte und Gemeinden können dabei wichtige Türöffner sein.
Im Nürnberger Land ist der Peter-Henlein-Preis bereits gut verankert. Mit Felix Locke, MdL, als Schirmherrn für Mittelfranken, Landrat Armin Kroder als Landkreis-Schirmherrn und dem Laufer Bürgermeister Thomas Lang in der Jury bestehen bereits starke Verbindungen in die Region.
Die Unterstützung aus Hersbruck erweitert dieses Netzwerk.
Hersbruck als Teil einer fränkischen Innovationslandschaft
Der Peter-Henlein-Preis ist von Anfang an nur ein Baustein der Arbeit der Peter-Henlein-Gesellschaft.
Das langfristige Ziel ist eine fränkische Innovationslandschaft, in der historische Erfindungen, heutige Unternehmen, neue Ideen und künftige Entwicklungen stärker miteinander verbunden und sichtbar gemacht werden.
Dazu entwickelt die Peter-Henlein-Gesellschaft weitere Formate. Geplant ist unter anderem eine frankenweite Wanderausstellung zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Erfindungen und Innovationen. Begleitend soll eine Buchpublikation entstehen, die Erfindergeschichten aus ganz Franken zusammenträgt.
Auch Hersbruck soll in diesen Überlegungen künftig eine Rolle spielen.
Gemeinsam soll deshalb weiter darüber nachgedacht werden, welche Erfindungen, Unternehmen, Persönlichkeiten und Innovationsgeschichten mit Hersbruck verbunden sind und wie die Stadt in kommende Projekte der Peter-Henlein-Gesellschaft eingebunden werden kann.
Wir freuen uns auf Ideen aus Hersbruck
Der Austausch mit Robert Ilg war ein guter Ausgangspunkt für die weitere Zusammenarbeit. Die Peter-Henlein-Gesellschaft freut sich auf den weiteren Dialog mit der Stadt – und besonders auf Einreichungen aus Hersbruck für den Peter-Henlein-Preis 2026.
Der Peter-Henlein-Preis beschäftigt sich mit frühem Erfindergeist, Innovation und neuen Technologien aus Franken.
Mehr zum Peter-Henlein-PreisErfindergeist aus Hersbruck einreichen
Ob erste Idee, Prototyp, technische Verbesserung oder bereits erprobte Innovation: Der Peter-Henlein-Preis 2026 sucht Erfindergeist aus ganz Franken.